Gerne laden wir Sie zur Eröffnung der in Thun zensierten Kalligraphie-Ausstellung ein:
am Freitag, den 13. Januar 2012 ab 17h, “Museumsnacht”
ins Grand Café Huguenin am Barfi, Basel, Café und Restaurant
13. bis 29. Januar 2012
Oeffnungszeiten: Täglich 10.00 bis 19.00, Fr. & Sa. bis 23.00 Uhr
“Drei Tage vor der Vernissage ist eine Ausstellung von sinnlichen Bildern des Basler Kalligraphen Andreas Schenk in Thun geplatzt. Die Hauseigentümerin befürchtete Sittenzerfall.”
OnlineReports
“Sinnliche Kalligraphie ist bei Andreas Schenk eine gekonnte Liaison von Text und Bild, zum Teil fragmentarisch, selten plakativ, immer (auf-)reizend, auch polarisierend und in Frage stellend.
Die Verbindung von Handwerk und Können folgt immer wieder einer abenteuerlustigen Neugier, um gewohnte Wege zu verlassen und den Betrachter in eine geheimnisvolle Welt von spielerischen Verbindungen zwischen Schrift und Bild zu entführen.”
Berner Kulturagenda
Die auf dem Schlossberg verbotene Kalligraphie-Ausstellung „Schöne Freuden“ von Andreas Schenk hat überraschend Ersatzräumlichkeiten von privater Seite in der Thuner Altstadt erhalten!
Vom 1. bis 4. Dezember 2011 findet die untersagte Ausstellung in den Räumlichkeiten der
Oberen Hauptgasse 62, bzw. durch den Eingang am Aarequai neben der Meserschmiede Schoder statt.
Donnerstag, 1.12.11 von 17h bis 20h, Vernissage
Freitag, 2.12.11 von 17h bis 20h
Samstag, 3.12.11 von 14h bis 18h
Sonntag, 4.12.11 von 17h bis 19h, Finissage
Organisiert durch:
ZWISCHENRAEUME AUF DEM SCHLOSSBERG IN THUN, Schlossberg 4, www.madeleinestucki.ch
Erotische Kalligraphie ist bei Andreas Schenk eine gekonnte Liaison von Text und Bild, zum Teil fragmentarisch, selten plakativ, immer (auf-)reizend, auch polarisierend und in Frage stellend. Die Verbindung von Handwerk und Können folgt immer wieder einer abenteuerlustigen Neugier, um gewohnte Wege zu verlassen und den Betrachter in eine geheimnisvolle Welt von spielerischen Verbindungen zwischen Schrift und Bild zu entführen.
REAKTIONEN ZUM THEMA:
Baslerstab, 29.11.2011
Basler Zeitung, 28.11.2011
Thuner Tagblatt vom 26.11.2011
Zensurierte Erotik-Kunst erhält Ausstellungs-Asyl
onlinereports vom 25.11.2011
Gestalter der erotischen Kalligraphie ist empört
Thuner Tagblatt online vom 24.11.2011
Welche Rolle spilet die Erotik?
Thuner Tagblatt online vom 23.11.2011
Zu sexy: Ausstellung von Erotik-Kalligraphie geplatzt
onlinereports vom 22.11.2011
Die Schiffsstation von der St. Petersinsel-Nord stellt so manch einen Besucher vor ein Rätsel: Viele fragen sich, warum die Ländte mit “Jnsel” statt mit “Insel” angeschrieben ist.
Bieler Tagblatt vom 1.9.2011, von Daniel Steffen
Gedanken und Bilder zur Schönen Schrift
Artikel im schweizer Wirtschaftsmagazin “Bilanz” vom 24. September 2010
Text von Oliver Klaffke, Fotos von Martina Meier
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Radio DRS im Scriptorium zu Gast:
Diesen Leitsatz erhielt der Kalligraph Andreas Schenk einst von einem seiner Lehrmeister. Heute sitzt er täglich in seinem Scriptorium am Basler Rheinsprung und schreibt Stammbäume, Urkunden, Einladungen.
Das Schreiben mit der Stahlfeder auf edlem Büttenpapier verlangt viel Erfahrung. Schreiben ist für Andreas Schenk nicht einfach eine Tätigkeit, sondern ein Zustand. Und sein Beruf ist ihm deshalb auch Berufung.
Anita Richner hat den Kalligraphen in seinem Scriptorium in Basel besucht.
Sendezeit:
Donnerstag, 17.9.2009, 14.05-14.30 Uhr, DRS
In der letzten Zeit sind in verschiedenen Zeitungen Artikel über Andreas Schenk und das Scriptorium am Rheinsprung erschienen.
Hier eine Auswahl:
Mit Feder und Tinte
Basler Zeitung, Rubrik “ausgestellt”, 26. Juni 2010
Schön schreiben
Coop-Zeitung, 14. Juli 2009
Meister Sonnenfrohs Zuhause
Basler Zeitung, spezial.lebensart vom 18. März 2009
Was ist Eleganz?
Basler Zeitung, wochenende.zusammenleben vom 28. Februar 2009
The secrets of mystic writing by Andy Schenk
Das Endoskop auf der Federspitze – die Anglaise aus einem völlig neuen Blickwinkel!
Andreas Schenk schreibt Anglaise/Englische Schreibschrift, gefilmt vom Peter Wunderlich
Kalligraphie bzw. Kalligrafie, v. griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia), κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós, schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben) ist die Kunst des „Schönschreibens“.
Die Kunst und Kunstfertigkeit der Kalligraphie geniesst in vielen Kulturen vor allem dort einen hohen Stellenwert, wo das Abschreiben heiliger Texte schon selbst ein sakraler Vorgang ist: traditionell im Christentum bei der Kopie der Bibel oder im Islam, wo die Basmala, die Eröffnungsformel von 113 der 114 Suren im Koran, die häufigste kalligrafische Form ist.
In der chinesischen und japanischen Kultur gehört die Kalligraphie zu den schönen Künsten und steht dort auf gleicher Höhe wie z. B. Malerei oder Architektur. In Japan ist die Kalligraphie einer der “National Treasures”, der “Schätze des Landes” und wird, wie in China auch, schon von Kindesbeinen an unterrichtet und entsprechend vom Staat geschützt und gefördert.
Für uns ist die Kalligraphie ein Ausdrucksmittel, nicht nur, um einen Text lesbar zu gestalten, sondern vor allem, um Emotionen in ästhetischer Ausgewogenheit sichtbar zu machen.
Viele Kalligraphen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit:
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