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TIFINAGH / 22.Oktober 2015 um 18 Uhr - 7.November 2015

SoGung Eröffnungsausstellung: TIFINAGH von Andreas Schenk
Bildsprache trifft auf Schrift

Liebe Kunst- und Kulturinteressierte, liebe Freunde und Bekannte

Wir befinden uns mitten in der letzten Phase unserer intensiven Vorbereitungen, und schon bald ist es soweit: Wir freuen uns, die Galerie SoGung am 22.Oktober 2015 um 18 Uhr mit der Vernissage zur Ausstellung TIFINAGH von Andreas Schenk zu eröffnen.

Der Name “SoGung” stammt aus dem koreanischen und bedeutet “Kleiner Palast”. In diesem Sinne versteht sich die Galerie als Podium für mannigfaltige Schätze, die aus den Tiefen der Ateliers ans Tageslicht geholt werden. Wir sind stolz, Ihnen mit der Ausstellung TIFINAGH die ersten künstlerischen Juwelen zu präsentieren.

Die Wahl des Künstlers fiel mit Andreas Schenk auf einen Kalligraphen. In Korea gilt dieKalligraphie als eine geschätzte Kunstform und ist Teil einer lebendigen Kultur. Der Basler Andreas Schenk bedient sich des traditionsreichen Mediums, um damit altes Handwerk mit zeitgenössischen Technologien und Inhalten zu vereinen. So schafft er vielseitige und kontrastreiche Spannungsfelder.
In unserer Ausstellung zeigt der Kalligraph seine neusten Werke. Er liess sich dazu von der nordafrikanischen Tifinagh-Schrift anregen und schuf mehrschichtige Bilder voller künstlerischen Überraschungen. Ausgehend von einfachen Formen und im Zusammenspiel von Bild und Schrift, Wasch- und Aussprengtechniken entstehen seine Metaphern. Ihr Gehalt appelliert einerseits an das intellektuelle Interesse. Gleichzeitig sind sie gepaart mit spontanem Impuls und werden so zu Inspirationsquellen für unsere Gefühle. Das Spiel mit den Tifinagh-Zeichen führt Andreas Schenk zu einem harmonischen Zusammenklingen bildnerischer Techniken, die in eine Welt der Geheimnisse entführen.

Besuchen Sie uns in der Basler Altstadt an der Rosshofgasse 5 und lassen Sie sich von seiner mystischen Bildsprache verzaubern.

Herzliche Grüsse

Das SoGung-Team
Hyun-Bi Gerhard-Choi, Pidi Zumstein
Lena von Tscharner, Debora Schär

…… SoGung – Petit Palais
Kunstgalerie
Rosshofgasse 5
4051 Basel

+41 61 261 02 24
hyun-bi@sogung.ch

www.sogung.ch

Das Kalligraphiebuch der Maria von Burgund

Meisterwerk höfischer Kalligraphie- und Zeichenkunst

Für Maria von Burgund hat ihr Vater ein Kalligraphiebuch mit einem eleganten Alphabet und feinen Zeichnungen in Auftrag gegeben. Um 1550 wurde dieses Kalligraphiebuch akribisch in allen Details kopiert. Dabei wurde allerdings die Vorlage stark beschädigt. Glücklicherweise ist aber die heute in Brüssel aufbewahrte Kopie von 1550 in tadellosem Zustand (Bibliothèque royale de Belgique, Ms. II 845). Die bibliophile Kunstbuch-Edition gibt die sorgfältig kalligraphierten und reich verzierten Buchstaben des Alphabets auf feinem bedruckten Büttenpapier wieder.

Elegante Zierbuchstaben und schwungvolle Federzeichnungen
Die Ausführung der Buchstaben – ein Buchstabe pro Blatt – in diesem meisterhaften Kalligraphiebuch ist von größter Sorgfalt und perfekter Ausgewogenheit. Prächtige Kadellen, also ornamentales Zierwerk aus lang ausgezogenen Schäften und Bögen, die kunstvoll mit breiten, parallel laufenden oder sich durchkreuzenden Strichen verziert sind, schmücken jeden Buchstaben. Die eleganten großformatigen Zierbuchstaben lassen an die offiziellen Urkunden und Dokumente aus der Kanzlei der Herzöge von Burgund denken.
Feine Federzeichnungen voll Schwung und Humor füllen die Buchstabenkörper mit Leben und lösen die offizielle Strenge der Buchstaben in heitere Szenen auf. Ritter, Gaukler, Masken und Köpfe im Profil, Drolerien und arabesk verschlungenes Pflanzenwerk künden von der zeichnerischen Fabulierlust des Hofkünstlers.
Weisheiten des Mittelalters in kalligraphisch schönster Form
Moralische Sentenzen von antiken und mittelalterlichen Autoren zu weiser Staatsführung, ein Lob des Lernens, Gebete, Hymnen und galante Verse in der Tradition der Minnedichtung sind passend zu den Buchstaben gewählt, die damit zu Initialen werden – auch X, Y, Z sind vertreten!
Im 24-seitigen Begleitheft zum Kunstbuch erläutert Eberhard König den spannenden historischen Hintergrund der Entstehung des Kalligraphiebuchs der Maria von Burgund und beschreibt ausführlich den Figurenschmuck des Alphabets. Alle französischen Sinnsprüche werden transkribiert und ins Deutsche übersetzt.

Das Kunstbuch-Edition auf einen Blick: Fadengehefteter Leinenband aus Büttenpapier. Wiedergabe aller 48 Seiten im Originalformat der Handschrift von 21,6 × 30 cm. 24-seitiges Begleitheft von Eberhard König mit ausführlicher Beschreibung aller Bildseiten und Transkription mit deutscher Übersetzung aller Texte. Kunstbuch und Begleitheft im dekorativen Schmuckschuber.
SKG Spezialpreis bis 25. Oktober 2015 CHF 158.00

€ 168,– / 180.– CHF

Das Kalligraphiebuch der Maria von Burgund

30ml Eisengallustinte in Tintenglashalter mit integriertem Federputzer

Dieser Tintenglashalter ist aus Porcelien gefertigt, besitzt eine Filzunterlage und einen integrierten Federputzer. Er ist so konsipiert, dass die umsturzgefahr gesichert ist.
Feinste Eisengallustinte mit hervorragenden Fliesseigenschaften und hoher Viskosität, auch für lange Schwellzüge sowie feinste Haarlinien bestens geeignet! Aus eigener Herstellung nach einem Rezept von Freiherr von Eggs von 1798, schreibt blaugrau, wird nach einiger Zeit tiefschwarz und wasserfest, daher dokumentenecht! Echte Eisengallustinte reagiert mit dem Luftsauerstoff und lässt sich so vom Benutzer individuell steuern: je länger Sie das Fläschchen offen stehen lassen, desto schwärzer und langanhaltender wird die Tinte! Im 30ml-Fläschchen mit Bakelit-Schraubdeckel. Achtung: für Füllfederhalter nicht geeignet!
Tintenglashalter

Aus dem Kursprogramm 2016

CULIGRAPHIUM - GESCHRIEBENE GAUMENFREUDEN...

KALLIGRAPHIE WERKWOCHE IN BERNAS, SüDFRANKREICH

EXPERIMENTELLE KALLIGRAPHIE

Samstag 30.April bis Samstag 7.Mai 2016 (Auffahrtwoche)

Expressive Kalligraphie in den Hügeln der Cèze und l’Ardeche…. Im malerischen Weiler unweit von Bernas oberhalb von Avignon lassen wir uns eine Woche von der Stille und Weite inspirieren und verwöhnen.
Ein malerisches Landhaus mit 6 Doppelzimmer, Küche und Wohnzimmer und gut eingerichtetem Atelier, sowie grosser Laube und jenen Arbeitsplaetzen im grösseren Umschwung. Ein Pool lädt zur Abkühlung ein und die nahegelegene Cèze für ausgiebiges baden.

Die Kalligraphiewerkwoche umfasst das intensive Arbeiten an neuen Techniken in mischung mit Altbewährtem. Nebst eigenständigen Arbeiten wird parallel ein Musterbuch angelegt, welches das Erlernte ausführlich dokumentiert.

Die Küche wird unter kundiger Führung die einheimische Köstlichkeiten marktfrisch zubereiten und dokumentieren.

Nähere Infos werden im Spätherbst 2015 zugestellt.
Beschränktes Platzangebot.

Englische Schreibschrift (Anglaise), 05./06.03.2016

Die Englische Schreibschrift ist eine sehr elegante Schrift, die langsam und mit feinfühligen Betonungen geschrieben wird.
In diesem Kurs erhalten Sie eine Einführung in die gepflegte kalligraphische Handschrift mit der Spitzfeder.

Anhand von Anwendungsbeispielen werden die einzelnen Elemente der Schrift in ihren Details erarbeitet und in schwungvolle Kombinationen umgesetzt.
Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger, die von uns behutsam mit verschiedenen Übungen an die Englische Schreibschrift herangeführt werden, wie auch an Fortgeschrittene, die die Anglaise in ihrer Formensprache verbessern und sich die Feinheiten dieser Schrift erarbeiten möchten.
Kursprogramm 2016

Fraktur / Urkunden, 12./13.03.2016.

Die gebrochene Schrift, die Fraktur, wird weitverbreitet als klassische Kalligraphie- Schrift angesehen. Ausgehend von der Kupferstecher-Fraktur, welche u.A von Matthäus Merian als leichte und elegante Variante in Kupfer zur Zierde seiner welannten Städteansichten gestochen wurde, dient uns als Grundlage die Schönheit dieser Hochbarocken Schrift zu erfahren. Die Virtuosität, Eleganz und Leichtigkeit besticht jedes genussvolle Auge. Mit Spitzfeder und Gänsekiel geschrieben, werden uns an diesen Wochenende mit dem Gebrauch dieses Schrifttyps in Urkunden, Zertifikate, Stammbäume und andere klassische Anwendungsbeispielen auseinandersetzen. Dazu gehören auch Siegel, Blatt-und Muschelvergoldungen, Initialen, Arbeiten auf Pergament, usw
Kursprogramm 2016

Vergoldertechniken, 02./03.04.2016

Was wären wohl die Märchen ohne das edelste aller Metalle – Hans im Glück, der Froschkönig, Frau Holle…. Kein so kostbarer Stoff führt so eine Faszination aus wie Gold. Es gibt Dinge von denen eine geheimnisvolle Faszination ausgeht… abgesehen vom Materiellen Wert führt Gold durch seinen diskreten Schimmer, seiner zurückhaltenden glänzenden Oberfläche eine solche Anziehungskraft aus, dass die Schönheit der anderen Dinge, mit denen man es zusammenbringt, diese aus der Alltäglichkeit herausheben. Präzise, bestechende Blattvergoldung auf Büttenpapier und Pergament. Mit selbst angeschriebenem Gessogrund und zeitgenössischen Materialien. Experimente mit Oberflächenbehandlung auf verschiedenen Untergründen. Schreiben mit Gold auf Purpurgrund, der König aller Stundenbücher.
Kursprogramm 2016

Kinder-Work-Shop in Basel, 10.04.2016

Spielerische Buchstabenformen und Schriftbildungsgestaltung für Kinder vom 8. Bis zum 14. Lebensjahr. Ein ungezwungener, freier Umgang mit Buchstaben und Materialien, ein Freisetzen innerer schöpferischen Gestaltungskräfte, hilft jungen Menschen sich persönlich auszudrücken. Durch gezielte Übungen wird unsere bildhafte rechte Hirnhälfte angeregt und diese mit klassischen Lettern spielerisch in Verbindung gebracht. Das spannende Zuschneiden von Gänsekielen sowie die Herstellung von eigener Tinte bringt neue Endeckungsfelder in das wissbegierige junge Leben. Der Kurs wird in kleinen Gruppen von max. 6 Teilnehmern gehalten und biete jeden genügend Raum sich zu entfalten
Kursprogramm 2016

Pfingst-Workshop, 14./16.05.2016

Vergolden und koptische Bindung mit Pergament

Moderne Anwendung traditionellen Wissens
mit Marí Emily Bohley und Andreas Schenk
Drei Tage in Basel, 14. bis 16. Mai 2016
An diesen drei Pfingsttagen werden alte, inzwischen wenig bekannte Techniken aus Kalligraphie und Buchbinden gelehrt und an einem Buch erprobt. Die koptische Bindung ist eine der frühesten Heftungen in Kodexform. Das gebundene Buch lässt sich sehr gut flach öffnen und eignet sich deshalb hervorragend für handschriftliche Eintragungen oder Bildgestaltungen. Zuerst werden die Innenseiten aus Büttenpapier mit kalligraphischen Elementen und verschiedenen Vergoldungstechniken ausgeschmückt, danach fließt das Erlernte in die Gestaltung des Pergaments für den hölzernen Buchdeckel ein.
Kursprogramm 2016

Kalligrafie Alphabete 15 Lieblingsschriften

Elf erfahrene Kalligrafinnen und Kalligrafen stellen
klassische Schriften, wie Römische Capitalis, Rustika,
Merowingisch und Beneventana, sowie freie Alphabete
vor. Zu jeder Schrift werden die Besonderheiten erklärt
und jeder Kalligraf zeigt eine Arbeit in „seiner“ Lieblings-
schrift. Die verschiedenen Ansätze ermutigen
Anfänger und fortgeschrittene Kalligrafen
zum Üben und bieten Anregungen für eigene Gestaltungen

Mit Alphabeten von: Mari Emelly Mari Bohley, Frank Fath, Torsten Kolle, Johann Maierhofer, Birgit Nass, Eveline Petersen-Gröger, Katharina Pieper, Joachim Propfe, Andreas Schenk, Brigitte Schrader, Rainer Wiebe.

Kalligrafie Alphabete
15 Lieblingsschriften
20 × 27 cm, 80 Seiten, Hardcover
Art.-Nr. CV3471

ISBN 978-3-8388-3471-9

Buch Vernissage Kalligraphiebuch 1610 von Bruder Johann Caspar Winterlin

Am 19. September 2014 um 18h
im Museum Kloster Muri Begrüssung.
Prior Beda. Sarnen – “Johann Caspar Winterlin im historischen Kontext”
Andreas Schenk, Scriptorium am Rheinsprung – “Handwerk und Technik des Kalligraphen Johann Caspar Winterlin”
Während des Aperos sind Sie herzlich eingeladen, selbst Feder und Kiel zur Hand zu nehmen
Subscriptionspreis
Anlässlich der Vernissage kann das Kalligraphiebuch vor Ort zu einem Subscriptionspreis von CHF 50.- anstatt 58.- bezogen werden.
Kalligraphiebuch

30 JAHRE SCRIPTORIUM AM RHEINSPRUNG

PINSELWURF

Mittwoch 12. bis Sonntag 16. Mai 2013
In der Aktienmühle Gärtnerstrasse 46 Basel
www.aktienmühle.ch

jeweils :
Mittwoch, 12. Juni um 17h und 19h
Freitag, 14. Juni um 17h und 19h
Samstag, 15. Juni um 17h und 19h
Sonntag, 16. Juni um 12h

Weinetikette „Schlipfer 2011 Barrique“

Neu gefertigte Etikette des Schlipfer Barrique 2011 der Familie Locher Riehen.
Tinte und Guache auf Fabriano Bütten 9 ×12 cm

Carolyn Heer - Sonja Capeller - Andreas Schenk

Ausstellung in der Kunstgalerie Bachlechner

Carolyn Heer – MENSCHEN IM AUGENBLICK – Bronzeskulpturen
Sonja Capeller – INDIVIDUELLE WAHRNEHMUNG – Öl auf Edelstahlgeflecht
Andreas Schenk – SCHÖNE FREUDEN – Boudoir Kalligraphie

VERNISSAGE am SAMSTAG, 11. Februar 2012 VON 18.00 BIS 21.00 UHR
Begrüssung und Eröffnung der Ausstellung durch den Galeristen Hanns Bachlechner um 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 11. Februar 2012 bis 18. März 2012
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag 14.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr, Sonntag 13.00 bis 16.00 Uhr
Apéros: Sonntag, 19. Februar, 26. Februar und 4. März 2012 jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 18. März 2012 von 13.00 bis 16.00 Uhr

www.kunstgalerie-bachlechner.ch
Kunstgalerie Bachlechner
Wiesentalstrasse 8i (im Wiesentalpark)
8962 Bergdietikon/Zürich
+41 44 750 16 73 – Mobile +41 79 422 99 69

Andreas Schenk

"SCHÖNE FREUDEN" - Boudoir-Kalligraphie: ZENSIERT!

in Thun zensiert, in Basel zu sehen!!

Gerne laden wir Sie zur Eröffnung der in Thun zensierten Kalligraphie-Ausstellung ein:

am Freitag, den 13. Januar 2012 ab 17h, “Museumsnacht”
ins Grand Café Huguenin am Barfi, Basel, Café und Restaurant

13. bis 29. Januar 2012
Oeffnungszeiten: Täglich 10.00 bis 19.00, Fr. & Sa. bis 23.00 Uhr

“Drei Tage vor der Vernissage ist eine Ausstellung von sinnlichen Bildern des Basler Kalligraphen Andreas Schenk in Thun geplatzt. Die Hauseigentümerin befürchtete Sittenzerfall.”
OnlineReports

“Sinnliche Kalligraphie ist bei Andreas Schenk eine gekonnte Liaison von Text und Bild, zum Teil fragmentarisch, selten plakativ, immer (auf-)reizend, auch polarisierend und in Frage stellend.
Die Verbindung von Handwerk und Können folgt immer wieder einer abenteuerlustigen Neugier, um gewohnte Wege zu verlassen und den Betrachter in eine geheimnisvolle Welt von spielerischen Verbindungen zwischen Schrift und Bild zu entführen.”
Berner Kulturagenda

ASYL IN DER THUNER ALTSTADT FUER DIE ZENSIERTE KALLIGRAPHIE-AUSSTELLING „SCHOENE FREUDEN“ ERHALTEN!

Die auf dem Schlossberg verbotene Kalligraphie-Ausstellung „Schöne Freuden“ von Andreas Schenk hat überraschend Ersatzräumlichkeiten von privater Seite in der Thuner Altstadt erhalten!

Vom 1. bis 4. Dezember 2011 findet die untersagte Ausstellung in den Räumlichkeiten der
Oberen Hauptgasse 62, bzw. durch den Eingang am Aarequai neben der Meserschmiede Schoder statt.

Donnerstag, 1.12.11 von 17h bis 20h, Vernissage
Freitag, 2.12.11 von 17h bis 20h
Samstag, 3.12.11 von 14h bis 18h
Sonntag, 4.12.11 von 17h bis 19h, Finissage

Organisiert durch:
ZWISCHENRAEUME AUF DEM SCHLOSSBERG IN THUN, Schlossberg 4, www.madeleinestucki.ch

Erotische Kalligraphie ist bei Andreas Schenk eine gekonnte Liaison von Text und Bild, zum Teil fragmentarisch, selten plakativ, immer (auf-)reizend, auch polarisierend und in Frage stellend. Die Verbindung von Handwerk und Können folgt immer wieder einer abenteuerlustigen Neugier, um gewohnte Wege zu verlassen und den Betrachter in eine geheimnisvolle Welt von spielerischen Verbindungen zwischen Schrift und Bild zu entführen.

REAKTIONEN ZUM THEMA:

Provozierende Kunst

Baslerstab, 29.11.2011

Ein Zensurfall in Thun

Basler Zeitung, 28.11.2011

Erotische Bilder doch in Thun

Thuner Tagblatt vom 26.11.2011

Zensurierte Erotik-Kunst erhält Ausstellungs-Asyl
onlinereports vom 25.11.2011

Gestalter der erotischen Kalligraphie ist empört
Thuner Tagblatt online vom 24.11.2011

Welche Rolle spilet die Erotik?
Thuner Tagblatt online vom 23.11.2011

Zu sexy: Ausstellung von Erotik-Kalligraphie geplatzt
onlinereports vom 22.11.2011

Die Schlossobrigkeit spielt Sittenpolizei im Thuner Schlossberg
...UND HIER GEHT'S ZU DEN ZENSIERTEN BILDERN!!

Die rätselhafte Schiffländte

Die Schiffsstation von der St. Petersinsel-Nord stellt so manch einen Besucher vor ein Rätsel: Viele fragen sich, warum die Ländte mit “Jnsel” statt mit “Insel” angeschrieben ist.

Bieler Tagblatt vom 1.9.2011, von Daniel Steffen

: Der Weg zur Edelfeder

Gedanken und Bilder zur Schönen Schrift

Artikel im schweizer Wirtschaftsmagazin “Bilanz” vom 24. September 2010
Text von Oliver Klaffke, Fotos von Martina Meier

bilanz_artikel_kalligraphie_kalligrafie
Bilanz, 17/2010, Seiten 92, 93
bilanz_artikel_kalligraphie_kalligrafie
Bilanz, 17/2010, Seite 94
bilanz_artikel_kalligraphie_kalligrafie
Bilanz, 17/2010, Seite 95
bilanz_artikel_kalligraphie_kalligrafie
Bilanz, 17/2010, Seite 96
bilanz_artikel_kalligraphie_kalligrafie
Bilanz, 17/2010, Seite 97

Radio DRS im Scriptorium zu Gast:

Schreiben von der Erde bis zum Mond

Diesen Leitsatz erhielt der Kalligraph Andreas Schenk einst von einem seiner Lehrmeister. Heute sitzt er täglich in seinem Scriptorium am Basler Rheinsprung und schreibt Stammbäume, Urkunden, Einladungen.

Das Schreiben mit der Stahlfeder auf edlem Büttenpapier verlangt viel Erfahrung. Schreiben ist für Andreas Schenk nicht einfach eine Tätigkeit, sondern ein Zustand. Und sein Beruf ist ihm deshalb auch Berufung.

Anita Richner hat den Kalligraphen in seinem Scriptorium in Basel besucht.

Sendezeit:
Donnerstag, 17.9.2009, 14.05-14.30 Uhr, DRS

Hier können Sie den Beitrag als Podcast herunterladen

Andreas Schenk und das Scriptorium

In der letzten Zeit sind in verschiedenen Zeitungen Artikel über Andreas Schenk und das Scriptorium am Rheinsprung erschienen.

Hier eine Auswahl:

Mit Feder und Tinte
Basler Zeitung, Rubrik “ausgestellt”, 26. Juni 2010

Schön schreiben
Coop-Zeitung, 14. Juli 2009

Meister Sonnenfrohs Zuhause
Basler Zeitung, spezial.lebensart vom 18. März 2009

Was ist Eleganz?
Basler Zeitung, wochenende.zusammenleben vom 28. Februar 2009

Anglaise (Englische Schreibschrift) auf der Federspitze

Film auf youtube:

The secrets of mystic writing by Andy Schenk
Das Endoskop auf der Federspitze – die Anglaise aus einem völlig neuen Blickwinkel!

Andreas Schenk schreibt Anglaise/Englische Schreibschrift, gefilmt vom Peter Wunderlich

Über die Kalligraphie

Kalligraphie bzw. Kalligrafie, v. griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia), κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós, schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben) ist die Kunst des „Schönschreibens“.

Die Kunst und Kunstfertigkeit der Kalligraphie geniesst in vielen Kulturen vor allem dort einen hohen Stellenwert, wo das Abschreiben heiliger Texte schon selbst ein sakraler Vorgang ist: traditionell im Christentum bei der Kopie der Bibel oder im Islam, wo die Basmala, die Eröffnungsformel von 113 der 114 Suren im Koran, die häufigste kalligrafische Form ist.
In der chinesischen und japanischen Kultur gehört die Kalligraphie zu den schönen Künsten und steht dort auf gleicher Höhe wie z. B. Malerei oder Architektur. In Japan ist die Kalligraphie einer der “National Treasures”, der “Schätze des Landes” und wird, wie in China auch, schon von Kindesbeinen an unterrichtet und entsprechend vom Staat geschützt und gefördert.

Für uns ist die Kalligraphie ein Ausdrucksmittel, nicht nur, um einen Text lesbar zu gestalten, sondern vor allem, um Emotionen in ästhetischer Ausgewogenheit sichtbar zu machen.

Viele Kalligraphen verweisen auf den fast meditativen Charakter ihrer Arbeit:

»Die Ruhe dieser Arbeit erfüllt das ganze Wesen mit einer umfassenden Zufriedenheit, wo Zeit und Raum, für kurze Zeit wie weggewischt, uns nicht mehr kümmern noch belasten« (Andreas Schenk).
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